Sonntag, März 18, 2007

Dinge, die man in ein vollgeschissenes Klo werfen sollte, damit sie anderen Menschen nicht ähnlich schaden, wie sie das bei einem selbst getan haben


Heute: Microsoft Word

Microsoft Word hat soeben eine Geschichte gelöscht, die ich in aufopferungsvoller Liebe zu meinem Blog und zu meinen Lesern von 4:00 bis 6:30 in der Früh tippte. Zwischen den Morgengesang der bereits erwachten Vögel mischte sich dann ein Netzwerkfehler. Was auch immer. Konnte auch nicht wieder hergestellt werden, die guten drei Seiten...
Dann gibt es wohl keine Geschichte fürs Wochenende und es geht weiter mit lustiger Linkbloggerei, bis diese fiese Diplomarbeit entweder abgegeben oder ebenfalls im Klo versenkt wurde.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

armer nils.
ich denk mir eine geschichte aus, die von dir sein koennte. und ich find sie toll..!

worum gehts denn bei der diplomarbeit? vielleicht kann ich helfen (:

wort-wahl hat gesagt…

ganz ihrer meinung, herr rupert: word gehört ins klo. und powerpoint gleich hinterher. uärks.

Nils hat gesagt…

anonym,
ja, allerdings. armer ich. bitte eine gaaaanz tolle geschichte ausdenken, das fällt dann wieder postiv auf mich zurück!
Bei der Diplomarbeit geht es um "Neue Zielgruppen als Chance des Interactive Entertainment", also um Frauen und ältere Menschen bei Computerspielen und wie man die erreicht mit ordentlich Marketing und all soetwas. Ich habe mal gedacht, das könne interessant sein. Mittlerweile weiß ich es besser.

frau wortwahl,
da stimmen wir aber nicht ganz überein, denn ich finde powerpoint einfach großartig. natürlich könnte man da noch vieles verbessern, aber was gibt es schöneres, als präsentationen zu themen zu halten, von denen man eigentlich keine ahnung hat und das dann wieder durch folien wettzumachen, die aussehen, als hätte man ahnung? ich kann mir nicht viel vorstellen...

wort-wahl hat gesagt…

schon richtig, schon richtig. eine präsentation kann mit powerpoint-hilfe einiges gewinnen.
leider sieht die realität anders aus: unfähige menschen ohne jeglichen ästhetischen sinn basteln folien, die man getrost vergessen kann, weil entweder zu viel, zu wenig oder gar keine information darauf zu sehen ist. aber hauptsache, lustig mit wordArt rumgespielt und augenschädigende rollovereffekte eingebaut. pah.
nichts gegen könner - aber scharfe messer gegen stümper.

Anonym hat gesagt…

ach du meine guete. nils. frauen und computerspiele. ich schaetze mal da hilft das ausgekluegelste marketing nix. das ist wohl diese evolutionsgeschichte. ziemlich uninteressante erklaerung. jedoch koennen wir nichts daran aendern. die weltphilosophie ist nunmal wie sie ist. millionen jahre spaeter und wir schauen dem grundprinzip stets hilfloser entgegen, je mehr wir versuchen es irgendwie umzuwurschteln. also. frauen haben mit ballerei nunmal nix am hut. jedenfalls richtige frauen (-g-). angestaute aggressionen lassen sich auch anders bewaeltigen: kinder, affaeren, shopping online.
aeltere menschen... nun.. sie kehren in ihrer weisheit zur grundemelodie des lebens zurueck. die liebe. liebe ueber alles, bis das universum schmilzt. ja. und liebe laesst sich nunmal nicht spielen.

schreibense dies unter ihre arbeit und das diplom ist dir gewiss (:

Nils hat gesagt…

frau wortwahl,
na dann sollten sie mal unsere folien sehen. wir präsentieren schicker als die rtl-aktuell-3D-infografiken und erklären besser als logo! aber gestümpert wird auch bei uns. ein grund mehr, sich das nicht anzusehen.

anonym,
ähm...also darum geht es ja grad. das sich die computerspiele selbst ändern müssen, um zu gefallen. immerhin steckt noch jede menge unausgegebenes geld in frauen(hand)taschen und den sparstrümpfen der senioren :). außerdem sind computerspiele keineswegs nur ballerei - momentan sind sogar 60% aller handyspieler frauen! jaha. zuhause so tun als ob das nix für einen wär und dann wenn keiner hinsieht wird unterwegs der daumen wundgezockt! so sieht's aus.

die weisen worte am schluss in gottes ohr, aber wenn ich da meinen opa frage, würd der glaub ich lieber mal "ballern" (geht ja nicht um ballerspiele, hatte ich ja erwähnt...), als die liebe ergründen :).