Dienstag, April 22, 2008

Plunder & Tand

stuff

The Story of Stuff erzählt vielleicht nicht viel Neues, ist aber schön gemacht und belastet mein Gewissen bei der Idee, mir eine Xbox 360 zu kaufen, sobald das neue GTA raus ist. Mist.

Merke: Screenshots erst machen, sobald der Mauszeiger vom Bild runter ist.

Samstag, April 19, 2008

Filmosophie

Da hier auch am Wochenende nichts Gutes stehen wird, weil ich in den Südstaaten weile, empfehle ich einfach mal The Savages. Kommt in der nächsten Woche unter dem etwas steifen Titel "Die Geschwister Savage" in die deutschen Kinos. Ich hab den bei meinem letzten... äh... Auslandsaufenthalt gesehen und kann ihn nur empfehlen. Trailer:

Flashback

Eine Woche ist rum. Damit man sich mal eine Vorstellung machen kann, was ich so trieb, wenn ich nicht grad schlief oder aß - oder beides zum schlessen kombinierte - zeige ich nun in der Zweitverwertung von Content die Bilder der Woche. Also nur die, die so ein wenig interessanter sind als diese ganzen dämlichen Gruppenbilder... Ach ja, die Formate sind manchmal den Layoutvorgaben der Kollegen unterworfen. Da hätte ich sonst anders geschnitten. Dies nur zur Rechtfertigung und zum Herumgeheule.

Montag

01

Kinder im Kino, die "Unsere Erde" schauen.

Dienstag

19 [800x600]
Pressegespräch mit vermutlich wohlhabensten Unternehmer der Stadt. Dauert drei Stunden, ich mache etwa 300 Fotos aus Langeweile. Wir besehen uns aus seinem Auto seine Ländereien und ich bekomme ein Schweizer-Taschenmesser "geschenkt".

02 [800x600] 05 [800x600]
Gebäude, werden bald abgerissen.

41 [800x600]
Improvisationstheater an einer Hauptschule.

Außerdem noch eine Lesung, einen Vortrag, einen Pokal, ein paar Gewinner. Bilder lohnen aber nicht.

Mittwoch

01 [800x600]
Gedenkstein, bei dem noch keiner weiß, warum der da steht.

09 [800x600]
Proben für den Kinderzirkus.

12 [800x600]
Ein Sampler mit lokalen Bands.

17 [800x600]
Überquellende Mülltonnen.

23 [800x600] 24 [800x600]

Ein neuer Parkplatz.

Außerdem noch einen neuen Chefarzt, ein paar Portraits, ein Madonnenbild, eine Scheckübergabe und noch viele überquellende Mülltonnen. Aber die Bilder lohnen nicht.

Donnerstag

08 [800x600]

Ein Typ, der eine Antlitz-Analyse durchführt.

21 [800x600] 23 [800x600] 26 [800x600] 25 [800x600] 18 17 [800x600] 15 [800x600]

Ein Fußballturnier für Mädchen, ich habe leider nur zehn Minuten Zeit.

09 [800x600]

Renovierungsarbeiten in einer Kirche.

Außerdem noch einen USA-Stipendiaten, eine Keyboardgruppe und eine Buchübergabe, aber die Bilder lohnen nicht.

Freitag

10 [800x600] 11 [800x600] 12 [800x600] 13 [800x600]

Zirkuspremiere.

19 [800x600] 20 [800x600]

Premiere des Kinderzirkus (siehe Probenbild oben).

15 [800x600]
Ein Chor beim großen Chorabend.

18 [800x600]

17 [800x600] 16 [800x600]

Beginn einer kleinen Kirmes. Ich habe nur fünf Minuten Zeit.

Außerdem noch einen Mann, der eine neue Niere erhalten hat und dessen Katze dann plötzlich in meinem Fotorucksack sitzt und Kinder, die sich Masken bauten und dazu Gedichte schrieben. Aber die Bilder lohnen nicht.

Das etwa war meine Woche, bzw. 30 x durchschnittlich 1/200 Sekunde = 0,15 Sekunden davon.

Montag, April 14, 2008

Gewinne, Gewinne, Gewinne

Liebe Rätselfreunde,

nachdem sicher viele von euch in den letzten Tagen nur sehr schwer einschlafen konnten, weil sie so schrecklich aufgeregt waren, möchte ich nun den Puls noch einmal in die Grenzbereiche hochtreiben, indem ich nun die Lösung des großen Eisbären-Enigma verrate. Fangen wir vorne an.

Bild 1

 

Dieser kleine "BabyPolarBear" ist kein Knut und keine Flocke, sondern eine Mogelpackung, die irgendwo im Brookefield Zoo glücklich mit Mutter Bär zusammenlebt. Die Autorin des Bildes hatte auch noch mehr Bilder hochgeladen, die mittlerweile aber nicht mehr sichtbar sind. Ich wittere eine Verschwörung. So kann ich nur vermuten, dass es sich bei dem kleinen Weißen um Kinapak handelt, dem mit solchem Namen Starruhm sicher ewig verwehrt sein wird.

 

Bild 2

Man glaubt es nicht, aber das hier ist das Original. Der KNUT! Aber da war er ja noch klein und süß und nicht so ein halbstarker Bär, der sich die ganze Zeit nur im Dreck wälzt.

 

Bild 3

Zwar nicht ganz Schneeweiß, aber wohl trotzdem eine Flocke. Der Bildautor hat ein etwas merkwürdiges Portfolio... also entweder klaut der sich die Bilder zusammen, oder ist international reisender Fotograf, der aber nicht die dafür nötigen Bilder macht. Ähem.

 

Bild 4

Der kleine, unscharfe Eisbärenhintern gehört dem Knut. Jaja.

Bilder unter CC-Lizenz von den flickr-usern:

pattycakes1108, nayrb7, indio und tpohlsch

 

So. Nachdem nun alle ein wenig schlauer in den jungen Tag gehen können, komme ich zum eigentlich interessanten Teil: Den Gewinnern. Ja, den Gewinnern, denn natürlich sind hier doch alle Gewinner. Nur einige halt ein wenig mehr als andere.

Wir kommen zu folgender offiziellen Tabelle:

  1 NoName 2 Knut 3 Flocke 4 Knut
Tebis Nö Treffer Nö Nö
Chris Treffer Treffer Treffer Treffer
Roman Treffer Nö Treffer Treffer
"E" Nö Nö Nö Treffer
Svenja Treffer Treffer Nö Nö
Judith Nö Nö Nö Nö

 

Ja Mensch. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Chris! Du... Eisbärengigant! Vier Richtige ist schon eine Hausnummer. Also ich stelle mir da mehrere Möglichkeiten vor, wie es so weit kommen konnte:

  1. Dein Vater heißt mit Nachnamen Dörflein.
  2. Du hast da irgendein seltsames Faible für Eisbärenkinder.
  3. Im Fieberwahn kommen die besten Ideen.
  4. Ein Bettwochenende gibt reichlich Zeit zum Bildvergleich.
  5. Bei flickr gespickt.
  6. Du bist in einer Glückshaut geboren.

Aber ganz ehrlich: Herzlichen Glückwunsch!

Pause für Freude.

Ende der Pause.

Soll der Gewinn an die Adresse im Blogimpressum gehen? Sonst einfach Alternativadresse an nilsrupert[ätt]army.com schicken. Ich arbeite ohnehin die nächste Woche, da komm ich öfter an der Post vorbei. Was du nun gewonnen hast, sage ich hier noch nicht - so bleibt es eine Überraschung.

Alle Zweitplatzierten sollten jetzt nicht böse sein, beim nächsten Mal klappt es bestimmt. Doch genug der Kindergeburtstagsfloskeln! Sobald der Chris seinen Gewinn eingestrichen hat, werde ich den mal hier empfehlen und ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr etwas verpasst habt oder nicht.

Bis zum nächsten Mal,

Der Riddler

Freitag, April 11, 2008

Das Eisbären-Enigma

Vorhin saß ich in der Lesung von Charlotte Roche ihrer neuen Schreiberei, die sich verkauft wie geschnitten Brot (Zusammenfassung: Lesung lustig, etwas kurz, insgesamt empfehlenswert, Buch wird nicht gekauft, aber gehört, wenn es soweit kommt) und da kam mir zwischen "vollgelaufenen Muschis", "Schwanzbeulen" und einer Menge Körperflüssigkeiten der Gedanke, dass ich hier ja mal ein Gewinnspiel veranstalten könnte.

Sollte der geneigte Leser nun bereits überlegen, wie der eigene Schambereich wohl am besten für digitale Fotografie auszuleuchten sei, so hat er falsch gedacht. Nein, nein. Jener Gedanke zu folgendem großartigen Preisausschreiben kam mir, ohne dass es da einen direkten Zusammenhang mit oben genannter provokanter Literatur gibt.

Mir fiel ein Rätsel ein, das zu gleichen Teilen

  • schwer ist
  • nicht zu schwer ist
  • aktuell ist
  • die Gleichgültigkeit der omnipräsenten Medien in dieser immer schneller rotierenden Informationsgesellschaft und die Austauschbarkeit ihrer Stars kommentiert, aber nicht kritisiert.

Gespannt? Wunderbar. Folgende Fragestellung:

Handelt es sich bei den unten abgebildeten Eisbären um:

a) Knut

b) Flocke

c) irgendein anderes Eisbärenkind, das irgendwoanders in irgendeinem Zoo lebt, aber noch einen Mutterbär hat, der sich kümmert und deshalb nicht ganz soooo interessant und nicht ganz soooo süüüüüüüß und soooo knuddelig ist, wie die beiden oben genannten Vertreter der gleichen Art.

Und schon geht es los.

Bild 1

bär1

Bild 2

bär2

Bild 3

bär3

Bild 4

bär4

Bilder unter CC-Lizenz von den flickr-usern:

pattycakes1108, nayrb7, indio und tpohlsch

Jaha, das sind nicht die allseits bekannten Pressebilder. Das wäre auch wirklich einfach gewesen, nicht wahr? Die Lösung bitte in dieser Form: "Bild 1 = Flocke, Bild 2 = Flocke, Bild 3 = Flocke ..." in die Kommentare.

Die Gewinnchancen stehen übrigens nicht schlecht, da hier ohnehin nur etwa fünf Leute mitlesen und es ja auch gar nicht so schwer ist. Gewonnen hat, wer die meisten (idealerweise alle) Treffer hat. Natürlich lobe ich für all die Mühen auch einen ordentlichen Preis aus, der aber, da mache ich es noch ein wenig spannender, vorab nicht verraten werden soll. Nur so viel vorweg: Er besitzt einen gewissen materiellen, aber einen wesentlich größeren ideellen Wert und der Gewinner darf sich auf etwas Hübsches freuen, an dem er seine Freude haben dürfte. So weit, so geheimnisvoll.

Schummeln ist natürlich verboten und wenn ich dahinterkomme, dann werde ich ein tickendes Paket bei den netten Damen der hiesigen Postfiliale/Frauenbekleidungsgeschäft/Reinigung aufgeben. Der Rechtsweg ist natürlich vollkommen ausgeschlossen und hätte ohnehin Konsequenzen, die jene soeben angedrohte Explosivüberaschung etwa so knuddelig wie oben abgebildete Protagonisten erscheinen lassen würde. Aber davon bitte nicht abschrecken lassen.

Aufgrund der nach meiner kleinen Blogpause wirklich nicht sehr großen Leserschaft würde ich sagen, dass ich am Sonntag um 22:00 Uhr den Gewinner bekannt gebe und ihn dann ermutigen werde, mir seine Postadresse - sofern notwendig - zukommen zu lassen, damit dieser wirklich wunderbare Preis in die richtigen Hände gerät. Sollte niemand mitmachen, fälsche ich einfach ein paar Kommentare und behalte alles für mich. Ganz einfach. Also auf, liebe Glücksritter und -ritteressen. Ich bin ja mal gespannt.

Mittwoch, April 09, 2008

Panda Powerhouse

Ich hatte mich in Kindertagen in der Tat gefragt, ob diese beiden Organisationen nichts miteinander zu tun hätten. Nun der späte Beweis für meinen Verdacht. Das ist so super! Harr!

wwf

Filmosophie

Neu auf meiner Liste der wirklich guten Filme: Rocket Science. Wer ihn sehen kann, sollte ihn sehen! Trailer:

Freitag, April 04, 2008

Donnerstag, April 03, 2008

Kanonen für Spatzen

Wo ich gerade schon mehr oder weniger neue Musik empfahl: This Town Needs Guns (Myspace) sind ganz ganz großartig. Erinnern ein wenig an die guten alten American Football und ich bin ja sowieso immer für so verspieltes Zeugs mit leichtem Emoeinschlag zu haben. Hach. Zwei Songs im Video.

Mittwoch, April 02, 2008

Zwei sind auch viele

Hurrah! Was ein schöner Abend. Das muss man ja mal so sagen. Nein wirklich, ohne da jetzt nach Details zu fahnden. Ein schöner Abend war das. Also auch so insgesamt, so ganz ohne Summenstriche und so ganz ohne Vogelperspektiven.

Das muss ich wohl erklären. Das muss ich dann versuchen. Das mache ich dann mal: In jener Halle in Bochum, in der noch vor einigen Monaten meine persönlichen Helden von Shai Hulud (Myspace) vor geschätzten zwanzig Besuchern die Luft entzündeten und in der an normalen Wochenenden wütende Jugendliche eben diese Luft mit Hieben und Tritten für gefühlte persönliche Unzulänglichkeiten bestrafen, in jener Halle in Bochum also, da waren Zwei, die haben mir einen schönen Abend beschert.

Der Erste hatte eine Gitarre und war groß und hatte eine Klappe, die vielleicht noch ein wenig größer war und ein Ego, was nochmal wieder größer war als Körper und Klappe zusammen und dafür konnte man ihm gar nicht bös sein, weil er das alles so wunderbar freundlich verkaufen konnte. Vorgestellt hat er sich als Olli Schulz (Myspace) und ausgewiesene Profession ist wohl die des "Sängers" oder meinetwegen auch "Liedermachers", was aber nicht einmal im Ansatz das Komplettpaket beschreibt, was man für seinen zusammengesparten Eintritt erwarb. "Geschichtenerzähler" wäre da noch recht passend. "Humorist" oder "Komödiant" als Surrogat und Abgrenzung für den durch das privatfernsehen getöteten Begriff des "Comedians" dürfte auch nicht fehlen. Mal ein wenig ernst, mal unglaublich lustig. Mein lieber SchOlli, was habe ich gelacht. Ganz ohne Flachs, das war wirklich großartig und kaum zu beschreiben.

Der Zweite hatte auch eine Gitarre und war nicht ganz so groß und hatte auch eher keine große Klappe und war insgesamt "eher der Typ, der so ganz nett ist, aber vielleicht ein wenig schüchtern" (Selbstbeschreibung). Kann man nix machen. Dafür hat er einen tollen Namen: Gisbert zu Knyphausen (Myspace). Das bleibt jetzt nicht unbedingt beim ersten Hören hängen, soll aber wohl der wirkliche, echte und richtige Name sein. Kann man auch nix machen. Soso, der Gisbert also.

Ich war ja erst ein wenig enttäuscht, dass ich Walter Schreifels (Myspace), der den Tourauftakt zusammen mit Olli bestritt, nicht sehen würde, aber diese Enttäuschung währte nur genau so lang, bis Gisbert zu Knyphausen, der sich gleich mehrfach mit Olli Schulz abwechselte und die "Headlinerposition" sozusagen mit ihm teilte - was ein tolles Konzept ist... bis also Gisbert zu Knyphausen seinen ersten Song spielte, denn der war ganz schön toll. Musik, zu der Jungregisseure Filme mit vielen Warm- und Kalttonfiltern drehen, in denen die vielen Jana Pallaskes und Daniel Brühls enorm viel über das Leben, die Liebe und sonstwas lernen oder eben drunter leiden. Solche Musik halt. Videopause.

Das kommende Album liegt jedenfalls schon in meiner Amazon Wunschliste und der Gisbert wird noch eine große Nummer. So viel ist sicher. Sicher ist auch, dass ich bisher nur selten so einen stimmigen Konzertabend erlebt habe, der gleichzeitig so abwechslungsreich war und kann daher jedem, der im Umkreis von hundert Kilometern zu einem der betourten Orte wohnt, einen Besuch nur ganz besonders ans Herz legen.