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Pause. Atmen.
„Weißt du, was ich meine?“
Norbert sah mich für einen Moment fragend an, beschloss dann aber, sich nicht weiter um mich zu scheren und fuhr damit fort, Brote zu belegen. Ich machte weiter.
Pause. Atmen.
„Weißt du, was ich meine?“
Norbert sah mich für einen Moment fragend an, beschloss dann aber, sich nicht weiter um mich zu scheren und fuhr damit fort, Brote zu belegen. Ich machte weiter.
von
Nils
um
23:15
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Scheiß auf die Anzugträger in den Sportwagen. SLK, BMW, Porsche, ihr verkauft die Welt für euer Ego und eure Midlife-Crisis. Eure Hupe ist nicht euer Schwanz und er wird auch nicht größer davon.
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Nils
um
00:56
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Nils
um
21:49
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Kannst du dir vorstellen, dass wir uns sehen? Das Diebels/Cola-Angebot steht noch? Am Wochenende bin ich in Düsseldorf und Mai scheint so fern.
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Nils
um
23:08
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Sebastian hat den Fehdehandschuh geworfen. Ich nehme an. Möge das längere Glied gewinnen.
Hier meine Linkliste des Tages:
von
Nils
um
15:02
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Sie waren so pünktlich, dass es mich anwiderte. Halb zwölf war die Zeit der Zärtlichkeit. Nebenan. Zimmer 138. Meine Nachbarin, die ich noch bis vor kurzem für englischsprachig hielt, war Spanierin. Wenigstens riet ich das anhand der Klänge und Stimmen, die von Zeit zu Zeit den Weg in meinen Raum fanden. Der Zischlaute von sich gebende Unsympath schien also mittlerweile am Ziel seiner Träume angekommen und präsentierte das Ereignis in Stereo.
Die Tatsache, dass die Zimmer scheinbar spiegelverkehrt eingerichtet, also ihr Bett nur durch eine Wand von meinem getrennt war, machte es nicht unbedingt besser. Es folgte das allabendliche Ritual. Erst schrien beide sich an. Wenigstens schien es so. Sie redeten jedenfalls ungemein laut. Ich verstand nicht, was sie sagten, denn die Wand machte aus brüchigem Englisch einen einzigen Klangbrei. Danach wurden sie ruhiger, bis schließlich das Pochen anfing. Das Pochen war das Bett, das vor die Wand und wieder zurückgerammt wurde. Das Pochen war aber auch alles, was man hören konnte. Sonst blieb es ruhig. Dieses Metronom der Liebe schlug etwa für drei Minuten, bevor es verstummte, ich Schritte vernahm und der Wasserhahn aufgedreht wurde. Die Minuten der Einheit endeten mit dem Fortwaschen der Beweise.
„Mach die Musik aus, Alter!“
- „Musik? Ist doch schon aus!“
Er war etwa einen Kopf kleiner als ich. Dafür beinahe doppelt so breit. Dort wo bei mir glatte Haut war, hatte er überall Sehnen und Adern, die aus seinen zugegebenermaßen beeindruckenden Oberarmen eine Landkarte machten.
„Ey, wenn du noch einmal die Scheißmusik anmachst…“
- „Hey, ganz ruhig. Entspann dich mal. Immerhin warst du ja grad eben auch kurz davor.“
Er verstand nicht. Englisch kannste nicht, aber Muckibude, dachte ich.
„Was willst’n damit sagen?“
- „Du kannst mir jetzt nicht sagen, das du davon ausgehst, dass ich euch nicht höre, da drüben.“
„Was hörst du denn, hä?“
-„Na, wenn ihr da so euren Spaß habt, halt.“
„Alter, was geht denn bei dir? Hörst du mir und meiner Freundin etwa beim ficken zu?“
Das aufgestaute Testosteron machte aus ihm einen Löwen.
„Ich hör euch nicht zu. Ich hör es halt einfach, okay?“
Mir fiel nicht ein, meine musikalische Abwehrmaßnahme gegen diese Anklage vorzubringen.
„Alter, bist du pervers?“
Er tat einen Schritt auf mich zu und drückte mit dem Knie nun leicht gegen die Tür, so dass ich sie nicht schließen konnte.
„Ich bin nicht pervers. Ich will euch doch gar nicht hören!“
Die letzten Worte waren sehr laut gesprochen und ich drückte die Tür zu. Damit tat ich ihm jedoch einen Gefallen, indem ich ihm einen Grund gab, anzufangen.
„Mein Knie Alter! Willst du mein Knie brechen?“
Konnten Knie brechen? Ja, ich will dir die Knie brechen.
„Nein, natürlich nicht.“
- „Was bist du denn für ein Spinner, Alter? Pervers und jetzt auch noch aggressiv! Wird mal Zeit, dass dir jemand…“
Er konnte seinen letzten, scheinbar aus Filmen gelernten Satz nicht zu Ende bringen, denn er warf sich mit vollem Körpergewicht gegen die noch immer spaltbreit geöffnete Tür.
„Scheiße!“
Das war alles. Scheiße. Er drehte sich um und verließ den Raum. Die Tür zog er zu.
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Nils
um
01:14
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Ausgezeichnet. Da sind ja schon einige Hollywoodrecken vertreten. Herr Farell, Herr Depp und Herr Bale haben also irgendwo ein wenig Ähnlichkeit mit mir - oder auch nur mit dem Foto von mir. Ich kann nicht umhin zu sagen, dass mir das gefällt. Naja, der Manson, und der Green ja auch. Hmmm... Dafür war mir schon lange klar, dass Charlize Theron und Liv Tyler an meiner Seite so richtig glänzen würden. Jawohl.
von
Nils
um
21:43
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Nils
um
01:06
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Sie sind da. Sie sind weg. 30 Seiten. Aufgeschrieben. Abgeschickt. Jetzt ist da nur noch Leere, das Bedürfnis nach Schlaf und eine merkwürdige Leichtigkeit, die bereits morgen in Langeweile umschlagen wird.
von
Nils
um
23:02
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von
Nils
um
21:12
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